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16.09.2012

Schaltstellen-erlass

Richtlinie für die beorderungsunabhängi ge, freiwillige Reservistenarbeit
(RiLiResArb v.29.Juni 2004

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Weiterbildungslehrgang für Leitende und Sicherheitsoffiziere im Zuständigkeitsbereich des Landeskommandos Rheinland – Pfalz bei Schießvorhaben der Bundeswehr nach aktuellen Vorgaben, Befehlen und Vorschriftenlage

Zusätzlich informative Einweisung in das System der „Automatischen Trefferanzeige“

Lehrreiche Veranstaltung fand auf der Standortschießanlage Algenrod sowie in der Idar – Obersteiner Artillerieschule statt

 

Idar – Oberstein/Wissen. Innerhalb der freiwilligen Reservistenarbeit der Bundeswehr unter dem Aspekt der „Förderung der militärischen Fähigkeiten“ organisierte kürzlich das Landeskommando Rheinland – Pfalz auf der Standortschießanlage Algenrod sowie in der Artillerieschule in Idar – Oberstein eine umfangreiche Weiterbildungsveranstaltung für Leitende und Sicherheitsoffiziere bei Schießvorhaben der Bundeswehr. Dabei durfte die interessante Einweisung in das AuTa – System für Leitende beim Schießen selbstverständlich nicht fehlen. Zunächst stand das Führen der Schießkladde an. Hauptfeldwebel Ralf Speer vom Wehrbereichskommando II unterrichtete das Leitungspersonal in die entsprechende Buchführung. Dabei sprach er typische Fehler an. Wie man Streichungen behandelt und in der Schießkladde letztendlich vermerkt, wurde anhand von Folienmaterial ebenso geschult wie die Ausweisung und Eintragung von Sonderschießübungen mit Ausfüllen weiterer Formulare. Gar nicht so trocken wirkte diese 1. Phase der Weiterbildung, wie die rege Mitarbeit es demonstrierte. Die anschließende Einweisung in das AuTa – System mit Praxiskomponente stieß bei allen Teilnehmern gleichfalls auf gute Resonanz. Am zentralen Rechner beim Schießbahnwärter wurden alle in Handhabung und Bedienung des Programms eingeführt. Mit einem Stick, der einem Lampenkondensator einer großen Gasentladungslampe glich, ging es mit einer Fülle an vorgefertigten Daten zum Kommandopult auf der Schießbahn. Doch zuvor hieß es, die Schießbahn selbst mit Scheiben zu bestücken. Über ein Schienennetz mit Weichensystem wurden die Würfel mit der entsprechenden Schießscheibe auf der vorgesehenen Schießbahn in Position gebracht und verkabelt. Jeder dieser Würfel wog ca. 1,5 Tonnen, was vom Funktionspersonal große Vorsicht, Umsichtigkeit und letztendlich Muskelkraft beim Bewegen abverlangte. Bevor die Einzuweisenden die „Automatische Trefferanzeige (AuTa)“ genauer unter die Lupe nahmen, schritt man zu den Stellungen der Schützen. Dort wurden die Monitore, auf denen der einzelne Schütze seine Treffer genau beobachten, wie auch auswerten konnte, aufgestellt und mit der AuTa – Anlage verbunden. Schließlich wurde die Technik und Bedienung der AuTa – Anlage genauestens erklärt, um diese dann komplikationslos und sicher eigenständig in Betrieb nehmen zu können. Sichtlich beeindruckt waren die Teilnehmer vom Können der Anlage her. Allerdings war man sich auch darüber einig, dass sich der Aufbau trotz großer Vorteile des Systems sehr           zeit – und kraftaufwendig gestaltet und zudem dabei doch einiges an Personal bindet. Wenn man das im Vorfeld der Nutzung der Anlage allerdings bedenkt und berücksichtigt, ist der Aufbau zumindest dann kein wirkliches Problem mehr, sollte das entsprechend benötigte Personal vor Ort zur Verfügung stehen. Wie dem auch sei, eine tolle Anlage, die auch genutzt werden sollte. Im Hörsaalgebäude der Artillerieschule stand abschließend noch ein umfassender Unterricht über Aufgaben des Leitenden/Sicherheitsoffiziers, gesetzliche Bestimmungen, Verantwortungsbereich, Haftbarkeit und Dienstaufsicht auf dem Programm. Schließlich sollte das Leitungspersonal sensibilisiert, allerdings von einem Einsatz in der Funktion nicht abgeschreckt werden. Am Ende der Weiterbildung gab es noch ein Zertifikat, bevor die Teilnehmer ins wohlverdiente Wochenende entlassen wurden. Mit vier Kameraden waren die Wissener Reservisten (Steve Brenner, Armin Schneider, Klaus Schneider und Axel Wienand) gut vertreten. Gilt es doch in diesem Jahr, den Schießwettkampf um den „Wisserland – Pokal“ nun nach den neu erworbenen Kenntnissen zu organisieren und durchzuführen.  (aw)

 

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